Hör auf, anderen die Schuld zu geben – übernimm Verantwortung und finde deine Freiheit.
Wie oft geben wir anderen die Schuld, wenn wir unzufrieden sind? Das kenne ich auch.
Wie oft suche ich die Ursache im Außen, wenn etwas nicht nach meinem Plan läuft? Wenn ich mein Ziel nicht erreicht habe, das ich mir selbst gesetzt habe. Wenn sich meine Beziehung zu meinem Partner nicht so harmonisch zeigt, wie ich sie gerne hätte. Wenn sich ein Projekt, an dem ich vielleicht gerade arbeite, noch nicht so erfolgreich gestaltet, wie ich es mir wünsche.
Was liegt da näher, als zuerst bei anderen zu suchen, statt bei sich selbst zu beginnen? Die Verantwortung auf Umstände, auf die mangelnde Zeit oder auf andere Menschen zu schieben – das geht uns leicht von der Hand.
Natürlich gibt es immer äußere Faktoren, die wir nicht kontrollieren können. Aber unsere Haltung dazu, die können wir beeinflussen.
Und seien wir ehrlich: Es ist bequem, die Umstände für den eigenen Misserfolg verantwortlich zu machen. Dann müssen wir uns nicht bewegen.
Doch was passiert, wenn wir unseren „Schuldigen“ dauerhaft im Außen suchen?
Richtig – wir bleiben unfrei. Wir treten auf der Stelle.
Wir machen uns abhängig.
Wir geben unsere Verantwortung ab. Freiwillig. Oft unbewusst.
In der Hoffnung, dass sich Umstände ändern. Dass andere Menschen sich verändern. Damit wir unsere Mitte wiederfinden. Damit wir zufrieden und glücklich werden.
Doch solange unser Wohlbefinden von Dritten abhängt, bleiben wir in der Passivität. Wir warten. Wir erwarten. Wir delegieren – zumeist unbewusst – die Verantwortung für unser Leben nach außen.
Warum beginnen wir nicht bei uns? Raus aus der Passivität. Raus aus der Abhängigkeit.
Rein in die Selbstverantwortung. In die Handlung. In die Freiheit. Denn dann haben wir es überwiegend selbst in der Hand, wie es uns geht.
Ja – das fordert uns heraus. Es ist anstrengend.
Es bedeutet, ehrlich mit sich selbst zu sein und sich mit seinem Denken, seinen eigenen Mustern und seinen Entscheidungen auseinanderzusetzen. Vielleicht auch zu erkennen, dass wir mehr Verantwortung abgegeben haben, als uns gut tut – und sie uns nun Stück für Stück zurückholen dürfen.
Doch genau dort beginnt Wachstum.
Immer von innen.
Und ist es nicht das, was wir uns wünschen?
Uns entwickeln. Bewusster werden. Unser Leben erfüllter gestalten.
Und dabei ist der Fokus entscheidend. Denn worauf wir unseren Fokus richten, dorthin fließt unsere Energie.
Es ist einfach: Richten wir ihn nach außen, verlieren wir Kraft.
Richten wir ihn nach innen, gewinnen wir sie zurück. Dann wachsen wir, werden klarer, zentrierter und kraftvoller.
Freiheit beginnt nicht im Außen.
Sie beginnt in dem Moment,
in dem du aufhörst,
sie abzugeben.